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Am 23. November 2007 wurde in Hamburg der Hygiene-Preis der Rudolf Schülke Stiftung und die Hygieia-Medaille durch den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Professor Dr. med. Martin Exner verliehen.
Der mit € 15.000,-- dotierte Hygiene-Preis ging je zur Hälfte an die Forschergruppe Iris F. Chaberny, MD; Dorit Sohr, PhD; Henning Rüden, MD; Petra Gastmeier, MD, mit dem für die Arbeit: "Development of a Surveillance System for Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus in German Hospitals" und an die Forschergruppe Dr. Christine Goffinet , Ina Allespach und PD Dr. Oliver T. Keppler der Universität Heidelberg, für die Arbeit: "HIV-susceptible transgenic rats allow rapid preclinical testing of antiviral compounds targeting virus entry or reverse transcription". Die Rudolf Schülke Stiftung vergibt den Hygiene-Preis alle zwei Jahre an Wissenschaftler, die besondere Problemlösungen im Bereich der Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin erzielt haben.
Neben dem Hygiene-Preis wurde die Hygieia-Medaille in Gold an Professor Dr. med. Manfred Rotter in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um das Fach Hygiene in Forschung, Lehre und praktischer Anwendung verliehen. Die Hygieia-Medaille wird ebenfalls alle 2 Jahre verliehen. Mit ihr werden Personen ausgezeichnet, die ihr Lebenswerk der Hygiene und Mikrobiologie gewidmet haben. Publikation der Denkschrift der Rudolf Schülke Stiftung
Im November 2007 hat die Rudolf Schülke Stiftung eine Denkschrift mit dem Titel „Zur Bedrohung durch Infektionskrankheiten – Notwendigkeiten einer Reform der Infektionshygiene“ herausgeben, die eine Aktualisierung der Denkschrift der Rudolf Schülke Stiftung aus dem Jahr 1996 ist. Eine englische Übersetzung wird Anfang 2008 erscheinen.
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